Satzung

Die Satzung zum Herunterladen

Wir geben Ihnen hier die Möglichkeit, die Satzung der Bibliotheksgesellschaft Niedersachsen e.V. als PDF herunterzuladen. Um das PDF zu öffnen, klicken Sie bitte auf die obenstehende gelbe Überschrift.

Die Satzung der Bibliotheksgesellschaft Niedersachsen e.V.

§ 1 Name und Sitz

Der Verein trägt den Namen „Bibliotheksgesellschaft Niedersachsen (Gesellschaft zur Förderung der Bibliotheken in Niedersachsen) e.V.“ – im Folgenden „Gesellschaft“ genannt. Er ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Hannover eingetragen.

§ 2 Zweck

Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke. Sie fördert die Bibliotheken in Niedersachsen, insbesondere durch:

  1. Öffentlichkeitsarbeit,
  2. Förderung von Modellen moderner Bibliotheksarbeit,
  3. Förderung zentraler Bibliothekseinrichtungen,
  4. Förderung der Aus- und Weiterbildung der Bibliothekare und Bibliothekarinnen und Bibliotheksangestellten.

§ 3 Gemeinnützigkeit

Die Gesellschaft bezweckt keinen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb und nicht die Erzielung von Gewinnen. Überschüsse werden nicht erzielt. Die Einnahmen der Gesellschaft dürfen nur zu den satzungsgemäßen Zwecken verwendet werden. Die Mitglieder erhalten weder Gewinnanteile noch irgendwelche Zuwendungen. Niemand darf durch Verwaltungsaufwendungen, die dem Zweck der Gesellschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Die Tätigkeit in den Organen der Gesellschaft ist ehrenamtlich.

§ 4 Regionalverbände

Zur Förderung des regionalen bzw. örtlichen Bibliothekswesens können im Einvernehmen mit dem Vorstand Regionalverbände gebildet werden. Sie können sich eine Satzung geben, die nicht im Widerspruch zur Satzung der Gesamtgesellschaft stehen darf und die vom Vorstand genehmigt werden muß. Über die Höhe der abzuführenden Mitgliedsbeiträge der Regionalverbände an die Gesellschaft entscheidet die Mitgliederversammlung. Das gleiche gilt für Spenden, falls der Spender nicht ausdrücklich eine bestimmte Verwendung festsetzt.

§ 5 Mitglieder

Mitglieder der Gesellschaft können natürliche und juristische Personen werden. Die Mitgliedschaft wird durch eine Beitrittserklärung gegenüber der Gesellschaft oder gegenüber einem Regionalverband erworben.
Die Mitgliedschaft erlischt

  1. bei einer natürlichen Person durch Tod,
  2. durch freiwilligen Austritt; dieser kann nur zum Ende eines Kalenderjahres erfolgen und muß dem Vorstand spätestens zum 1.10. zugegangen sein,
  3. durch Ausschluß; dieser ist nur möglich, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Über den Ausschluß entscheidet der Vorstand. Der/die Ausgeschlossene kann Berufung einlegen. Über die Berufung entscheidet die Mitgliederversammlung.

§ 6 Rechte und Pflichten der Mitglieder

Die Mitglieder sind zur aktiven Mitarbeit eingeladen und haben Anspruch auf Unterrichtung über die Tätigkeit der Gesellschaft. Sie sind verpflichtet, die Beiträge pünktlich zu entrichten und die Bestimmungen der Satzung und die Beschlüsse der Mitgliederversammlung zu beachten.

§ 7 Aufbringung der Mittel

Die Mittel der Gesellschaft werden aufgebracht durch

  1. Beiträge der Mitglieder,
  2. Spenden und Stiftungen,
  3. Einnahmen aus Veranstaltungen,
  4. den Ertrag evtl. Rücklagen.

Die Beitragshöhe ist der Selbsteinschätzung überlassen. Die Mitgliederversammlung kann einen Mindestbeitrag festsetzen.

§ 8 Organe der Gesellschaft

Organe der Gesellschaft sind

  1. die Mitgliederversammlung
  2. der Vorstand.

§ 9 Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung tritt jährlich zusammen, außerdem dann, wenn mindestens ein Viertel der Mitglieder es schriftlich verlangt oder wenn der Vorstand es für erforderlich hält. Die Einladung erfolgt spätestens vier Wochen vor dem Termin schriftlich unter Angabe der Tagesordnung durch den Vorstand; die Einladung kann auch in elektronischer Form übermittelt werden. Mitglieder, die ihre Mitgliedschaft durch Beitrittserklärung gegenüber der Gesellschaft erworben haben, werden unmittelbar eingeladen. Im Übrigen wird die Einladung für die Mitglieder der Regionalverbände den Vorsitzenden der Regionalverbände übersandt; die Übersendung soll in elektronischer Form erfolgen. Die Mitgliederversammlung ist das oberste Beschlußorgan der Gesellschaft, legt die allgemeinen Richtlinien für die Arbeit der Gesellschaft entsprechend § 2 dieser Satzung fest und überwacht die Tätigkeit des Vorstandes. Die Mitgliederversammlung wird von dem/der Vorsitzenden geleitet (§ 10) oder einem Vertreter/einer Vertreterin.
Sie

  1. wählt den Vorstand und zwei Kassenprüfer/prüferinnen,
  2. kann dem Vorstand Weisungen über die Verwendung der Mittel erteilen,
  3. nimmt den Jahresbericht des Vorstandes und den Rechnungsabschluß entgegen,
  4. entscheidet über den nach § 7 festzusetzenden Mindesmitgliedsbeitrag,
  5. entscheidet über Satzungsänderungen oder die Auflösung der Gesellschaft.

Die ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlußfähig. Ihre Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefaßt. Satzungsänderungen bedürfen einer Mehrheit von drei Viertel der anwesenden Mitglieder.
Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, die von zwei Vorstandsmitgliedern zu unterzeichnen ist.

§ 10 Vorstand

Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden/der Vorsitzenden, zwei Stellvertretern/Stellvertreterinnen, bis zu drei Beisitzern/Beisitzerinnen und dem geschäftsführenden Vorstandsmitglied. Er wird für drei Jahre von der Mitgliederversammlung gewählt und bleibt bis zu einer Neuwahl im Amt. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Vorstandsmitglieder vertreten. Wiederwahl ist zulässig.
Der Vorstand ergreift Maßnahmen, die zur Erfüllung des Gesellschaftszwecks (§ 2) und zur Durchführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung (§ 9)erforderlich sind.
Über die Beschlüsse des Vorstands ist eine Niederschrift anzufertigen, die von dem Vorsitzenden/der Vorsitzenden und einem Beisitzer/einer Beisitzerin oder ihren Vertretern/Vertreterinnen zu unterzeichnen ist.
Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn mindestens drei Vorstandsmitglieder anwesend sind. Beschlüsse können auch im Umlaufverfahren herbeigeführt werden.
Zwei von der Mitgliederversammlung zu wählende Kassenprüfer/-prüferinnen überprüfen die Kassenführung und berichten der Mitgliederversammlung.

§ 11 Rechnungsjahr

Das Rechnungsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 12 Gesellschaftsvermögen bei Auflösung der Gesellschaft

Bei der Auflösung der Gesellschaft fällt das Vereinsvermögen an das Land Niedersachsen zur Verwendung für Zwecke der in § 2 genannten Art.